E-Mail-Archivierung im Unternehmen

Themen:  Arbeit & IT, Datenschutz, Haftung, IT-Sicherheit, Online-Beiträge, Onlinerecht, Prozeßrecht, Telekommunikation, Veröffentlichungen, Wettbewerbsrecht, Zeitschriftenbeiträge, e-Commerce, eBay & Co., eMail

Gemessen an der praktischen Bedeutung, die der E-Mail im Geschäftsalltag längst zukommt, werden die rechtlichen Auswirkungen und Problemstellungen ihrer alltäglichen Verwendung im Unternehmen noch deutlich unterschätzt, in der Praxis jedenfalls oft erstaunlich nachlässig behandelt.

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“Unternehmen haften für ihre Rechner”: Unzureichender Virenschutz ist nicht nur ein technisches Problem…

Themen:  Arbeit & IT, Datenschutz, Haftung, IT-Sicherheit, Netzwerk/(W)LAN, Online-Beiträge, Onlinerecht, Software, Telekommunikation, Veröffentlichungen, Zeitschriftenbeiträge, eMail

Unternehmensdaten und die Funktionsfähigkeit des betrieblichen IKT-System sind ständige potenzielle Opfer einer unübersehbaren Zahl unterschiedlichster Schadprogramme, die u.a. auf die Vernichtung von Daten und Ausspähung von Passwörtern ausgerichtet und geeignet sind, erhebliche Schäden zu verursachen.

So weit ist das ist mittlerweile unternehmerisches Allgemeinwissen…

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BVerfG: Konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig

Themen:  Datenschutz, Gesetzgebung, IT-Sicherheit, IT-Strafrecht, Internetprovider, Onlinerecht, Persönlichkeitsrechte, Rechtsprechung, Telekommunikation

Der 1. Senat des Bundesverfassungsgerichts hat heute seine mit Spannung erwartete Entscheidung über die Vorratsdatenspeicherung verkündet.

Das Gericht hat dabei zwar die gegenwärtige Regelung mit unzweideutigen Worten für nichtig erklärt und mit klaren “Hausaufgaben” an die Legislative zurückgereicht. Grundsätzlich hält es die Vorratsdatenspeicherung jedoch keineswegs für unzulässig.

Auf seiten der Gesetzgeber wird man sich daher für die ausführliche Bedienungsanleitung zur Erschaffung staats- und grundrechtlich unbedenklicher Speicher-Gesetze freundlich bedanken - und das Vorhaben im zweiten Anlauf dann “verfassungsgerichtssicher” in Form bringen.

Learning by doing…

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OLG München: Keine Haftung des Domainhändlers - “Sedo”

Themen:  Domainrecht, Haftung, Internetprovider, Markenrecht, Namensrecht, Onlinerecht, Rechtsprechung, Web 2.0, Wettbewerbsrecht, e-Commerce

Das Oberlandesgericht München hat sich in einer bereits im August letzten Jahres gefällten und jetzt erst öffentlich gemachten Entscheidung deutlich gegen eine Haftung von Sedo wegen Parkens rechtsverletzender Domains ausgesprochen (Urteil vom 13.08.2009, Az.: 6 U 5869/07).

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Vorstellung des elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs in der Arbeitsgerichtsbarkeit

Themen:  Arbeit & IT, IT-Recht, Onlinerecht, Prozeßrecht, Telekommunikation

Beim Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein wurde am 03.02.2010 das elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) vorgestellt.

Das EGVP ermöglicht die rechtswirksame elektronische Einreichung von Klagen und Schriftsätzen bei den Gerichten:

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LG Köln: Zulässigkeit virtueller Navigation in Onlineangebot - “Bilderbuch Köln”

Themen:  Datenschutz, Geodaten, Namensrecht, Onlinerecht, Persönlichkeitsrechte, Rechtsprechung, Social Networks, Web 2.0, e-Commerce

Es liegt eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts Köln (Urteil vom 13. Januar 2010 - Az.: 28 O 578/09) vor, in der es um die Verknüpfung von Fotos mit Geodaten unter Verwendung von “Google Maps” durch ein Onlineangebot ging.

Die Kölner Richter hatten sich mit der Unterlassungsklage einer Grundstückseigentümerin zu befassen, deren Hausgrundstück im Rahmen eines Internetangebotes der Beklagten mit Nennung der Adresse fotografisch abgebildet wird. Und sie sahen hierin im Ergebnis weder eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts noch hatten sie datenschutzrechtliche Bedenken:

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BGH: Versandkosten bei Froogle

Themen:  Onlinerecht, Rechtsprechung, Wettbewerbsrecht, e-Commerce, eBay & Co.

Bei JurPC ist nun die letztjährige Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Preissuchmaschine “froogle.de” (Urteil vom 16.07.2009 - I ZR 140/07) nachzulesen.

Der BGH stellte einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung und einen daraus resultierenden Wettbewerbsverstoß fest:

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OLG Hamburg: Namensanmassung durch Domain-Registrierung

Themen:  Domainrecht, Internetprovider, Namensrecht, Onlinerecht, Rechtsprechung

Die Registrierung der Domain www.stadwerke-uetersen.de stellt nach einer Berufungsentscheidung des OLG Hamburg (Urteil v. 24. September 2009, Az.: 3 U 43/09) eine unberechtigte Anmaßung des Namens eines erst nach der Registrierung gegründeten namensgleichen kommunalen Versorgungsunternehmens dar, wenn sie lediglich dem Ziel dient, eine verkaufbare Vorratsdomain zu erlangen.

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Fernabsatzkauf: Generalanwalt plädiert gegen Tragung der “Hinsendekosten” durch den Verbraucher

Themen:  Onlinerecht, Rechtsprechung, Wettbewerbsrecht, e-Commerce, eBay & Co.

EuGH-Generalanwalt Paolo Mengozzi hat gestern in seinen Schlussanträgen in dem Verfahren VZ NRW gegen Heine-Versand (C-511/08) wie erwartet dafür plädiert, dass dem Verbraucher im Fall des fernabsatzrechtlichen Widerrufs keine “Hinsendekosten” (Kosten für den ursprünglichen Versand der Ware) auferlegt werden dürfen.

Es ist zu erwarten, dass der EuGH nun auch so entscheiden wird.

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ELENA: Keine verfassungskonforme Rechtsgrundlage für Übermittlung intimer Infos aus dem Arbeitsverhältnis?

Themen:  Arbeit & IT, Betriebsrat, Datenschutz, Gesetzgebung, IT-Recht, Onlinerecht, Personalrat, Persönlichkeitsrechte

Am Donnerstag, den 28.01.2010, befasst sich der zuständige Bundesratsausschuss für Arbeit und Sozialpolitik mit dem Entwurf einer ELENA-Datensatzverordnung (DV) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Die Verordnung soll die spezifische Rechtgrundlage für die Übermittlung von Beschäftigtendaten durch sämtliche Arbeitgeber in Deutschland an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) schaffen. Der Bundesrat muss der Verordnung zustimmen.

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) weist aus diesem Anlass darauf hin, dass für die Übermittlung von Beschäftigtendaten und deren Speicherung in der ZSS eine verfassungskonforme Rechtsgrundlage zur Verfügung stehen muss.

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